LED LENSER M7 – LED Technik vom Feinsten

22. Juli 2010 um 23:12 Uhr von Nini | Kategorie Allgemein | 2 Kommentare »

[Trigami-Review]


LED LENSER LOGO

Hallo zusammen,

in der letzten Woche haben wir die brandneue M7-Taschenlampe von LED LENSER erhalten. Wir haben schon sehnsüchtig auf das Paket gewartet.
Versandkarton
Deshalb bin ich gleich am selben Abend noch mit der Taschenlampe bewaffnet zum Geocachen gefahren.


Aber beginnen wir ganz am Anfang. Zunächst möchten wir euch die Lampe erklären:
Die LED LENSER M7 (auch als MT7 und M7R erhältlich) ist eine intelligente LED-Taschenlampe der Extraklasse, die durch programmierbare Microcontroller gesteuert wird. Das “M” in der Bezeichnung der Taschenlampe steht somit für die Microcontroller. Die Microcontroller sind das Herzstück der Smart Light Technology (kurz SLT). Die Smart Light Technology ist ein elektronisches Lichtsteuerungssystem, das unterschiedliche Lichtprogramme (Easy, Professional und Defence) bereitstellt.


Easy-Mode:
Der Easy-Modus ist für Anwender gedacht die von ihrer Taschenlampe nur zwei verschiedene Helligkeitsstufen erwarten bzw. benötigen. In diesem Modus kann man ohne großen Aufwand zwischen den zwei Helligkeitsstufen umschalten. Ein kurzes antippen des Tasters genügt.


Professional-Mode:
Für alle die etwas mehr auf Technik stehen (so wie mich ) oder von ihrer Taschenlampe einfach mehr erwarten gibt es den Professional-Modus.
Im Professional Modus bietet die M7 deutlich mehr Möglichkeiten, ohne durch eine aufwendige Steuerung zu verwirren. Mit einem einfachen Tastendruck schaltet man die Lampe wie gewohnt an. In diesem Moment bietet sie euch 100% ihrer Helligkeit. Bei erneutem antippen hat man direkten Zugriff auf 15% der Helligkeit, lässt man den Schalter in diesem Moment nicht los kann man die Helligkeit stufenlos dimmen. Die gewählte Helligkeit wird arretiert wenn man den Taster einfach loslässt. Durch weiteres antippen gelangt man in die weiteren Modi des Professional Mode, den Anfang macht die Blink-Funktion, darauf folgt die SOS-Funktion und als letztes die 20Hz Defence-Strobe-Funktion.


Defence-Mode:
Als letztes gibt es dann noch den nicht zu vernachlässigen Defence-Modus, der sowohl für Wach- und Sicherheitsdienste aber auch für “normale” Menschen, insbesondere Frauen, bestens geeignet ist. Denn der Defence-Mode der LED LENSER M7 ist als einer der wenigen auf dem Markt wirklich brauchbar, da in diesem Modus nicht erst lange gesucht und kompliziert geschaltet werden muss, um sich
zu verteidigen. Ein einfaches antippen des Schalters genügt.




Aber damit noch nicht genug. Zusätzlich zu den verschiedenen Modi verfügt die M7 auch über zwei verschiedene Energy-Modi (Constant Current, Energy Saving). Mit dem zwei Modi hat der Nutzer die Wahl, wie die in den Batterien enthaltene Energie genutzt wird.


Energy-Saving-Modus:
In diesem Modus steuert die eingebaute Smart Light Technology die Lichtstärke. Die Helligkeit ist an reale Bedingungen, die bei einer normalen Verwendung der Taschenlampe auftreten, angepasst.


Constant-Current-Modus:
Dieser Modus ermöglicht den Gebrauch aller Lichtprogramme mit konstanter Lichtstärke. Die Helligkeit wird nur über die eingebaute Temperatur-Kontroll-Einheit reguliert.


Low Battery Message System:
Das Low Battery Message System ist ein weiterer Bestandteil der Smart Light Technology und zeigt rechtzeitig, ca. 5 min bevor die Batterien erschöpft sind, einen notwenigen Wechsel durch Blinksignale (alle 10 Sekunden) an. Andere geregelte Taschenlampen gehen plötzlich aus und man steht im Dunkeln.


Advanced Focus System
Als weiteres Feature verfügt die M7 über ein revolutionäres, patentiertes LED Linsensystem, dass es möglich macht den Lichtstrahl schnell und stufenlos mit dem Schieberegler zu fokussieren. Hat man den gewünschten Fokus eingestellt kann man die Linse ganz einfach durch die Fast-Lock-Funktion arretieren.




Unser Test


Aber nun genug von der Technik. Kommen wir zu unseren Erfahrungen mit der multifunktionalen Taschenlampe.

Geliefert wurde sie in einem edlen schwarzen Karton. Darin befanden sich die LED-Lampe, die Bedienungsanleitung, eine Kurzeinleitung im EC-Kartenformat zum mitnehmen, eine Kordel zur Befestigung am Handgelenk und ein verstellbarer Gürtelclip.
Produktkarton

Die M7 macht optisch einen sehr edlen, robusten Eindruck. Sie liegt super in der Hand und hat ein angemessenes Gewicht.
LED LENSER M7
Noch vor dem Einschalten ist mir das Laser-Warnsymbol aufgefallen. Und dieses trägt sie zu recht !

Für den ersten Test bin ich, wie schon erwähnt, gleich am selben Abend noch zum Geocachen in den Wald, sowie ein abgelegenes Feld gefahren. Als ich aus dem Auto ausstieg, habe ich kaum noch etwas sehen können. Als ich sie dann das erste Mal eingeschaltet habe war ich einfach nur verblüfft. Wie dieses kleine Kraftpaket aus vier AAA-Batterien eine solche Power holen kann. Von meinem Gefühl erreicht sie die versprochenen 255m Leuchtweite mit Links. Durch die geringe Größe lässt sie sich problemlos mit der Einhandfokussierung bedienen. Insgesamt war ich etwa 2 Stunden unterwegs und die Lampe war die gesamte Zeit im Constant-Current-Modus eingeschaltet. Ich konnte nicht bemerken, dass die Lampe im geringsten an Leuchtkraft verloren hat. Sie hat noch genauso überzeugend hell geleuchtet wie vorher. Besonders gut hat mir der Defence-Strobe-Modus gefallen, da man mit diesem mit Sicherheit effektiv einen Angreifer abwehren kann. Ich habe selbst nur kurz hinengeschaut, habe aber schon extrem “Sternchen” gesehen. Es ist nicht zu Nachahmung empfohlen.


Ein Grund für eine neue Lampe waren unsere schlechten Erfahrungen während unseres letzten Spanien Urlaubes. Leonie war ja immer sehr früh im Bett und da wir nur ein Zimmer hatten mussten wir uns mit einer Taschenlampe behelfen. Diese LED-Lampe hatte ich vor etwa einem Jahr mal im Baumarkt gekauft und es waren noch immer die ersten Batterien drin. Wir haben sie wie gesagt nur Abends benutzt und das auch nicht dauerhaft. Trotzdem hat sie nach nichtmal eine Woche den Dienst versagt, da die Batterien leer waren. Leider braucht diese Taschenlampe spezielle Photozellen, die schon in Deutschland kaum zu bekommen sind. Auf Mallorca war daran garnicht zu denken, deshalb standen wir also eine Woche lang jeden Abend im dunkeln.
Mit der M7 wäre uns das nicht passiert. Da sie mit vier AAA-Batterien betrieben wird. Die bekommt man selbst in Spanien an jeder Ecke. Die M7 hat nun ihren Stammplatz in unserem Auto gefunden und wir werden mit Sicherheit lange Freude daran haben.


Hier noch ein paar Bilder die wir gemacht haben:
Batteriefach


Vergoldete Kontakte:


Vergoldfete Kontakte


Kurzanleitung zum mitnehmen:


Smartcard


Verschieden Fokussiert:


Focus 1


Focus 2


Blick in den Lichtkegel


Lichtkegel




Das war also unser Test zur erstaunlich hellen M7 von LED LENSER. Auf der Herstellerseite findet ihr in der Galerie und dem Forum einige nette Beispiele was man mit dem kleinen Kraftpaket noch so anstellen kann. Auf Facebook und Twitter ist LED LENSER auch vertreten.


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2 Kommentare zu diesem Beitrag »

  1. Kommentar by Max | 27. Juli 2010 @ 14:09

    Hallo,

    eine schöner Review. Ich habe auch einen verfasst.
    Die LED LENSER benötigt allerdings 4 anstatt 3 AAA-Batterien.

  2. Kommentar by Nini | 27. August 2010 @ 21:40

    Endlich mal berichtigt ! Vielen Dank für den Hinweis


Dein Kommentar

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