Hallo zusammen,
nachdem wir am Samstag einen Blogeintrag geschrieben hatten ging es Leonie garnicht gut. Sie war nurnoch am Zittern weil sie so schlimmes Fieber hatte
. Sie hatte 40 Grad Fieber =( Sie lag nurnoch auf dem Bett und wollte und konnte nichts mehr. Nach 45 Minuten auf dem Bett haben wir sie in den Wagen gelegt und sind in den Speisesaal gegangen. Dort ging es ihr dann wieder zunehmend besser. Sie konnte wieder aufstehen und rumrennen. Sie ist immer wieder hinaus zum Pool gelaufen und wollte später dann auch im Pool baden gehen. Da das Wasser aber nicht gerade Badetemperatur hatte und sie zudem noch hohes Fieber hatte, habe ich mich mit ihr an den Rand gesetzt und die Füße ins Wasser gehalten. Das hatte dann noch den positiven Effekt eines Wadenwickels. Mama konnte ihr währenddessen etwas Brei geben. Vor dem Schlafen hatte sie dann “nurnoch” 38.5 Grad Fieber und ist friedlich eingeschlafen.
8. Tag – 10.05.2010 – Montag
Leonie hat nicht so gut geschlafen. Ab 0 Uhr lag sie mit in unserem Bett und war wieder ganz heiss. Wir haben vermutet, dass das Fieber vom Zahnen kommen könnte, denn Leonie hatte ganz rote Wangen und immer auf ihren Fingern herumgekaut. Als ich ihr Dentinox auf die Backenzaehne machen wollte hat sie laut geschrien =( . In der Nacht ist sie fast alle 20 Minuten wach geworden weil sie solche Schmerzen hatte. Mama hat kaum schlafen können. Am Morgen ging es ihr bei 38,5 °C aber deutlich besser. Nach dem Frühstück waren es sogar nurnoch 37,7°C.
Dann haben wir auch endlich den Minizug nach Cala Millor genommen. Wir hatten es Leonie schon seit einigen Tagen versprochen. Dort angekommen haben wir Geschäfte geguckt und mit Leonie am Strand gespielt.
Leonie wurde zunehmend knatschiger und hat dann im Kinderwagen etwas geschlafen. Während Leonie im Kinderwagen geschlafen hat haben wir uns auf eine Bank an einem Spielplatz hingesetzt. Als Leonie wach geworden ist hat sie erst garnicht gemerkt, dass wie an einem Spielplatz sitzen. Als sie es bemerkt hat ist sie sofort zu der Schaukel gerannt und wollte garnicht mehr herunter. Als wir sie dann doch von der Schaukel bekommen hatten haben wir noch etwas Fußball mit ihr gespielt. Und dann sind wir auch schon zurückgefahren. Abends auf dem Zimmer hat Leonie wieder versucht zu buchstabieren
Sie hat in einem Buch gemalt und konnte Sabbi´s Namen buchstabieren
Das war so zuckersüss. Nun überlegen wir, ob wir uns ein Traguspiercing (am Ohr) stechen lassen sollen.
9. Tag – 11.05.2010 – Dienstag
Nach dem Frühstück sind wir zuerst nach Sa Coma um zum Piercer gegangen, denn wir wollten wissen, ob das Piercing wirklich nur 15€ kosten soll. Dort haben wir dann erfahren, dass das Schiessen mit der Pistole 15€ kosten würde und mit der Nadel läge es bei 30€. Da stechen immer besser ist, hat mein Schatzi sich den Piercing machen lassen.
Danach sind wir zum Strand gegangen und haben mit Leonie gespielt. Da Leonie allmählich müde wurde sind wir ins Hotel zurückgelaufen um sie hinzulegen. Nachdem Leonie geschlafen hat, sind wir wieder zum Piercer gegangen weil ich mich nun auch dazu entschlossen hatte mir ein Traguspiercing stechen zu lassen. Doch leider war nur eine Kollegin des Piercers dort. Sie hat uns gesagt, dass wir am nächsten Tag kommen sollten. Leonie war ziemlich anstrengend heute, sie war nur am schreien. Wir sind dann noch etwas trinken gegangen und das war es auch schon für heute. Ich bekomme also morgen mein Tragus Piercing.
10. Tag – 12.05.2010 – Mittwoch
Gleich nach dem Frühstück sind wir zum Piercer gegangen und ich ahbe mir das Traguspiercing stechen lassen. Danach sind wir mit dem Minizug nach Cala Millor gefahren. Dort haben wir etwas getrunken und mit Leonie am Strand gespielt. Dann durfte Leonie in eine “Spielhalle” mit verschiedenen “Sachen” fahren. Eine Art Kettenkarussell und einem Auto. Dann sind wir ins Hotel gefahren wo Leonie dann Mittagsschlaf gemacht hat. Da wir das Essen im Hotel langsam nicht mehr sehen können, waren wir Abends auswärts essen.
11. Tag – 13.05.2010 – Donnerstag
Heute haben wir uns für 11€ zwei Fahrräder für den ganzen Tag ausgeliehen. Wir sind zuerst nach Porto Christo gefahren. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer tollen Bucht vorbei.

Wir sind zu den Höhlen gefahren, doch weil wir dachten, dass es für Leo zu langweilig ist und ausserdem mit 20€ pro Person sehr teuer, haben wir uns dort in den Schatten gesetzt und ein wenig Pause gemacht. Leonie hat einen Tannenzapfen gesammelt. Nach einer Weile sind wir dann ins Zentrum von Porto Christo gefahren und haben Geschäfte geguckt. Mama hat zwei Armbänder und einen schönen Aschenbecher gefunden und für Leonie haben wir eine Hello Kitty Kette gekauft. Nachdem wir eine Weile dort verbracht hatten sind wir zurück nach Sa Coma gefahren und haben noch etwas am Strand gespielt.
12. Tag – 14.05.2010 – Freitag
So langsam bekommen wir Heimweh und freuen uns schon richtig auf Zuhause. Heute morgen war es sehr bewölkt. Die BILD-Zeitung schreibt: Kältester Mai des Jahrhunderts. In Deutschland muss man Winterjacken tragen, es regnet, in einem Ort sind 0°C, Schnee ist gefallen. Scheinbar ist das schlechte Wetter bis zu uns nach Spanien gezogen, denn als wir gegen Mittag mit Leonie auf einem Spielplatz waren hat es plötzlich geregnet. Nach einem kurzem Schauer war es dann wieder “nur” bewölkt. Um unsere Einkäufe (wir haben eine tolle Oreo Backmischung für Zuhause gekauft) “loszuwerden” sind wir zurück zum Hotel gegangen – Eine gute Entscheidung, denn die dunklen Wolken kamen immer näher. Als wir etwa 10 Minuten im Zimmer waren begann es fürchterlich zu regnen, zu Gewittern und später sogar zu hageln. Leonie hat nach draußen gezeigt und “Witta” (Gewitter) gesagt. Nachdem es aufgehört hatte war ich erstmal mit Leonie fein baden und danach sind wir noch etwas spazieren gegangen. Leonie hat zur Abwechslung beim Abendessen mal gut gegessen. Bisher hat sie im gesamten Urlaub eher schlecht gegessen – Wollte nie etwas haben. Wir haben viele Gläschen gekauft und müssen sie wohl alle wieder mit nach Hause schleppen. Nach dem Abendessen haben wir mit Leo noch etwas in ihren Büchern geschaut. Leonie hat mit Mama drei Vöglein gezählt und “Ei, Twei, Dei” gesagt. Da Leonie keinen Mittagsschlaf gemacht hat ist sie um 20:30 Uhr friedlich ins Bett gegangen. Sie ist fast beim Zähneputzen eingeschlafen. Montagmorgen werden wir schon um 5 Uhr am Hotel abgeholt. Hoffentlich schläft Leonie noch etwas im Bus und Flugzeug. Die Rückfahrt mit drei Koffern, Kinderwagen und einer Leo die nie im Kinderwagen sitzen bleiben will, wird mit dem Zug sicher nicht einfach.
13. Tag – 15.05.2010 – Samstag
Vor einer Woche haben wir schon ein Paar (Marita und Michael) kennengelernt. Nach dem Frühstück haben wir kurz mit den Beiden gesprochen und wir haben erzählt, dass wir garnicht so recht wissen was wir heute machen sollen. Schnell haben wir uns dazu entschlossen, dass wir gemeinsam nach Cala Ratjada zum Markt fahren. Ein junges Päärchen (Isabell & Andre) sind auch mitgefahren. Also sind wir zur Bushaltestelle gelaufen und nach Cala Ratjada gefahren. Auf dem Markt gab es viel zu sehen: Leonie hat ein kleines Lamm gestreichelt und einen Hahn gesehen.

Dann gab es noch ganz niedliche Hundewelpen, die in viel zu kleinen Boxen lagen. Als wir später noch einmal dort vorbeikamen hat uns ein Tierschützer angesprochen: “Das ist überhaupt nicht süss” Er hat uns eine Visitenkarte in die Hand gedrückt, wir sollten zum Rathaus gehen und uns beschweren weil soetwas als “besondere Touristenattraktion” geduldet wird.
Als wir genug vom Markt gesehen hatten sind wir etwas trinken gegangen und hatten dabei einen tollen Blick aufs Meer. Ich habe Leonie das Meer gezeigt und gesagt: “Guck mal wie blau das Meer ist” Leonie hat dann später aufs Meer gezeigt und “Baaau, Baaaau” gesagt um uns zu sagen, dass das Meer blau ist 
Da Leonie morgen Geburtstag hat, haben Marita und Michael mit uns im Supermarkt zwei kleine Kuchen gekauft. Wir wollten ihnen das Geld dafür geben, aber sie ließen es sich nicht nehmen unserer Maus die Kuchen zu bezahlen
.
Im Gespräch hat Michael erfahren, dass ich einen neuen Job suche. Er möchte sich bei seiner Firma für mich einsetzen. Wir haben den Tag über noch oft darüber gesprochen. Nachdem wir dann noch ein wenig durch Cala Ratjada gelaufen sind haben wir uns mit dem Bus wieder in Richtung S´Illot gefahren. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt. Scheinbar hat die Klimaanlage nicht funktioniert, denn im Bus war es furchtbar stickig. Trotzdem ist Leonie ganz süss in Mama´s Arm eingeschlafen und hat dabei schrecklich geschwitzt. Nach dem Abendessen sind wir noch etwas mit Marita und Michael spazieren gegangen. Wir waren noch eine Cola trinken und sind gegen 22 Uhr zurück aufs Zimmer gegangen. Marita und Michael sind unglaublich liebe Menschen. Wir sind traurig, dass wir nicht schon eher etwas mit ihnen unternommen haben.
14. Tag – 16.05.2010 – Sonntag
Happy Birthday liebe Leonie !
Wie schön das du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst ! 
Heute wird Leonie zwei Jahre alt, kaum zu glauben, dass sie Zeit so schnell vergangen ist. Nachdem Leonie vor dem Frühstück ihre Geschenke von uns bekommen hat war sie bester Laune. Sie hat wohl gemerkt, dass heute etwas besonders ist. Sie hat sogar von einem anderen Paar aus dem Hotel eine Kleinigkeit geschenkt bekommen. Alle Leute waren wirklich immer nett zu uns und Leonie.
Nach dem Frühstück sind wir dann mit Marita & Michael und Isabell & Andre zum Strand gegangen. Wir haben für Leonie eine riesige Geburtstagssandburg gebaut.

Leonie hatte wirklich super Laune. Sie ist sogar zu Michael gerannt und hat “Opa, Opa” gerufen, weil sie mit ihm Entchen gucken wollte.
Michael war ganz baff. Am Strand haben wir versucht Leonie ihre zwei Geburtstagskerzen anzuzünden, es hat aber nicht wirklich gut funktioniert da es sehr windig war. Trotzdem hat Leonie es geschafft ihre Kerzchen auszupusten. Nachdem wir genug am Strand waren sind wir spazieren gegangen und dann mussten wir auch schon unsere Sachen packen. Am Abend saßen wir dann noch gemütlich mit Marita & Michael in der Bar und waren ganz schön traurig das wir am nächsten Tag wieder nach Hause mussten.
15. Tag – 17.05.2010 – Montag
Heute wurden wir um 5 Uhr am Hotel abgeholt. Deswegen mussten wir um 4:15 Uhr schon aufstehen. Auf der einstündigen Busfahrt nach Palma haben meine beiden Mädchen noch etwas geschlafen. Am Flughafen
haben wir dann unseren letzten “spanischen” Kaffee und ein Croissant genossen. Dann ging es auch schon in den Flieger. Nach 2 Stunden sind wir dann in Köln gelandet und Onkel Marius hat uns dort in Empfang genommen um uns mit den Koffern zu helfen. Deswegen hatten wir auch eine recht entspannte Zugfahrt vom Kölner Flughafen nach Düsseldorf.
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